Conducting Masterclass
Session Abstract
After being introduced to the standing-room-only crowd by Glenn Price (top), Markson worked with Simon Tillier (UK), Ingrid Martin (Australia)
and an Irish conducting student
As an International orchestral conductor, Gerhard Markson has travelled the world and conducted some of the finest orchestras. In this session, he will share his considerable knowledge and experience and develop the concept that every movement of the conductor's body should mean something to the members of any ensemble (s)he fronts. Don't call him Maestro because he believes himself to be just a musician whose instrument happens to be the orchestra (or in this case, the wind orchestra).
Drei Junge Dirigenten — Meisterklasse mit Gerhard Markson
Das WASBE Internationale Jugendblasorchester (IYWO) bot eine hervorragende Plattform für den Dirigenten-Workshop mit Gerhard Markson. Gleich drei Dirigenten-Studenten aus Canada, Bulgarien und Irland stellten sich dieser kritischen Beobachtung durch Gerhard Markson und den den zahlreich erschienenen WASBE-Gästen. Gearbeitet wurde an Takten aus Morning Music von Richard Rodney Bennett. Gerhard Markson ist seine Aufgabe mit viel Geschick und Gespühr für angegangen. Schnell wurde klar, dass hier eine ausgesprochen kompetente und erfahrene Persönlichkeit an der Arbeit ist. Der in Bensheim geborene Gerhard Markson studierte u.a. an der Musikhochschule in Frankfurt und durchlief den klassischen Weg als Kapellmeister. Nach Stationen in Europa, China und den USA ist er heute Chefdirigent des Irisch Nationalen Symphonieorchesters. Reichlich mit Beispielen und Episoden geschmückt, ist Gerhard Markson immer wieder neu auf die individuellen Reaktionen und Bedürfnisse eingegangen.
Wurde vorwiegend im dirigiertechnischen Bereich gearbeitet, so konnten die Kandidaten doch verschiedene Varianten von Verbesserungsvorschlägen ausprobieren. Liess dann die Konzentration der Musiker auch Mal nach war das eine gute Gelegenheit zu vermerken, dass auch die Orchestermusiker ihren Teil leisten müssen und der Dirigent niemals alles machen kann. Markson hat anschaulich in Erinnerung gerufen, dass sich die Dirigenten immer gleichzeitig in den drei Zeitepisoden Zukunft, im Jetzt und in der Vergangenheit befinden. Für einmal aus der Distanz betrachtet war es interessant zu sehen, wie bestimmte Zeichengebungen verschieden auf die Musiker wirken. Machte es der Chef dann gleich Mal selbst vor — sei es mit wirkungslosen oder mit effizienten Bewegungsabläufen — hatte diese Lektion zusätzlich eine amüsante Note bekommen. Damit wurde diese Meisterklasse sowohl für die Kanidaten als auch für uns Zuhörer und Zuschauer zu einem tollen Erlebnis.
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